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Gehaltserhöhung berechnen: kostenloser Rechner

Eine Gehaltserhöhung berechnen Sie mit neues Gehalt = altes Gehalt × (1 + Prozentsatz ÷ 100); die Erhöhung in Prozent ist (neues − altes Gehalt) ÷ altes Gehalt × 100.

  • 100 % kostenlos
  • In Prozent oder Euro
  • Mit Inflationsvergleich
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Berechnen Sie Ihre Gehaltserhöhung

Gehalt und Erhöhung eingeben – oder altes und neues Gehalt. Die Ergebnisse aktualisieren sich beim Tippen.

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Was möchten Sie berechnen?

Geben Sie Ihr Gehalt und die Erhöhung in Prozent oder in Euro ein.

Ihr Verdienst ist

Erhöhung in Prozent
Erhöhung als

Brutto vor Steuern. Monatsgehalt × 12 = Jahresgehalt (mit 13. Gehalt × 13). „48k“ geht auch. Beim Wechsel Jahr/Stunde wird umgerechnet.

Rechnet Stundenlohn und Jahresgehalt über 52 Wochen um.

Ihr neues Gehalt

—

Geben Sie Ihr Gehalt ein, um Ihre Erhöhung zu sehen.

Ihr Gehalt vorher und nachher
Zeitraum Vorher Nachher Änderung
Pro Monat — — —
Pro Jahr — — —
Pro Stunde — — —

Auf Ihrem Gerät berechnet – nichts wird gesendet.

Drei Schritte

So funktioniert’s

  1. Gehalt eingeben

    Tragen Sie Ihr Jahresbruttogehalt oder Ihren Stundenlohn ein. Beim Wechsel zwischen beiden rechnet das Tool die Beträge um.

  2. Erhöhung eintragen

    In Prozent oder in Euro – oder wechseln Sie den Modus und geben Sie altes und neues Gehalt ein, um den Prozentsatz zu erhalten.

  3. Ergebnis ablesen

    Sie sehen Ihr neues Gehalt und das Plus pro Monat, Jahr und Stunde – auf Wunsch auch nach Abzug der Inflation.

Gehaltserhöhung berechnen: die Formel

Für eine Gehaltserhöhung in Prozent multiplizieren Sie Ihr bisheriges Gehalt mit eins plus dem Prozentsatz als Dezimalzahl:

Neues Gehalt = bisheriges Gehalt × (1 + Prozentsatz ÷ 100)

Rechenbeispiel: 3 % mehr auf 4.000 € brutto im Monat sind 4.000 € × 1,03 = 4.120 €, also 120 € mehr im Monat und bei 12 Monatsgehältern 1.440 € mehr im Jahr. Beim Stundenlohn funktioniert es genauso: 4 % mehr auf 20 € sind 20,80 €. Ist die Erhöhung ein fester Betrag, addieren Sie ihn einfach – der Rechner zeigt Ihnen dann den Prozentsatz.

Gehaltserhöhung in Prozent berechnen

Um herauszufinden, wie viel Prozent Ihre Erhöhung ausmacht, teilen Sie das Plus durch das alte Gehalt:

Erhöhung in % = (neues Gehalt − altes Gehalt) ÷ altes Gehalt × 100

Beispiel: Von 3.800 € auf 4.000 € im Monat sind es 200 € ÷ 3.800 € = 0,0526, also 5,26 %. Teilen Sie nie durch das neue Gehalt – dann fällt die Erhöhung zu klein aus (hier 5,00 %). Im Rechner wählen Sie dafür „Prozent aus altem und neuem Gehalt“.

Was die Erhöhung pro Monat und pro Stunde bringt

Auf dem Gehaltszettel wirkt eine Erhöhung kleiner als im Gespräch. Die 3 % auf 48.000 € Jahresbrutto aus dem Beispiel bringen:

  • 120 € mehr pro Monat (1.440 € ÷ 12)
  • 0,69 € mehr pro Stunde bei 40 Wochenstunden (1.440 € ÷ 2.080 Stunden)
  • 1.560 € mehr im Jahr, wenn Sie ein 13. Monatsgehalt bekommen, das am Monatsgehalt hängt (120 € × 13)

Das sind Bruttobeträge. Netto bleibt weniger, weil auf das zusätzliche Gehalt Lohnsteuer und Sozialabgaben anfallen – und wegen des progressiven Steuertarifs oft ein höherer Anteil als auf den Rest. Jeden Betrag in jedem Zeitraum zeigt Ihnen der Stundenlohn-Rechner.

Gehaltserhöhung nach Inflation

Mehr Kaufkraft bringt eine Erhöhung nur, wenn sie höher ist als die Inflation. Die reale Erhöhung ist:

Reale Erhöhung = (1 + Erhöhung) ÷ (1 + Inflationsrate) − 1

Die Inflationsrate in Deutschland lag im September 2026 nach vorläufigen Zahlen bei +3,3 % – gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex zum Vorjahresmonat (Statistisches Bundesamt). Bei dieser Rate ist eine Erhöhung um 5 % real 1,05 ÷ 1,033 − 1 = +1,65 % wert. Eine Erhöhung um 3 % ist real −0,29 %: Sie bekommen mehr Euro, können sich davon aber etwas weniger leisten als ein Jahr zuvor. Setzen Sie im Rechner den Haken bei „Meine Erhöhung nach Inflation zeigen“; die Rate können Sie ändern. Als Faustregel genügt bei kleinen Werten: Erhöhung minus Inflation.

Wie viel Gehaltserhöhung ist üblich?

Eine amtliche „durchschnittliche Gehaltserhöhung“ gibt es nicht, aber einen guten Maßstab: die Lohnentwicklung des Statistischen Bundesamts. Im 2. Quartal 2026 lagen die Nominallöhne um 4,1 % über dem Vorjahresquartal, die Verdienste der Vollzeitkräfte stiegen um 3,9 %. Bei 2,5 % Teuerung im selben Zeitraum ergab das ein reales Plus von 1,5 % (Destatis).

Nutzen Sie diese Werte als Orientierung, nicht als Versprechen. Eine Erhöhung in dieser Größenordnung hält mit der allgemeinen Lohnentwicklung Schritt; deutlich mehr gibt es meist mit einer Beförderung, neuen Aufgaben oder wenn Ihr Gehalt unter dem Marktniveau liegt. Und vergleichen Sie jede Erhöhung mit der aktuellen Inflationsrate: Liegt sie darunter, verliert Ihr Gehalt an Kaufkraft.

Tariferhöhung, Stufenaufstieg, Beförderung

  • Tariferhöhung. Arbeitet Ihr Arbeitgeber nach Tarifvertrag, handeln Gewerkschaft und Arbeitgeber die Erhöhungen aus – oft in mehreren Stufen über die Laufzeit. Sie gilt für alle Beschäftigten im Tarif, ohne dass Sie verhandeln müssen.
  • Stufenaufstieg. Viele Tarifverträge staffeln das Gehalt nach Berufserfahrung. Nach einer festgelegten Zeit steigen Sie in die nächste Stufe auf.
  • Individuelle Gehaltserhöhung. Ohne Tarifbindung verhandeln Sie selbst – meist im Jahres- oder Mitarbeitergespräch, auf Basis Ihrer Leistung und des Budgets.
  • Beförderung. Mehr Verantwortung oder ein neuer Titel sind der beste Moment für einen größeren Schritt, weil die Stelle neu bewertet wird.

Was Erhöhungen über 10 Jahre bewirken

Gehaltserhöhungen wirken wie Zinseszins: Jede wird auf ein Gehalt berechnet, das die letzte schon enthält. So entwickelt sich ein Jahresbruttogehalt von 48.000 € bei gleichbleibenden jährlichen Erhöhungen:

Erhöhung pro JahrNach 5 JahrenNach 10 Jahren
2 %52.996 €58.512 €
3 %55.645 €64.508 €
4 %58.399 €71.052 €
5 %61.262 €78.187 €

Nach zehn Jahren liegen zwischen 3 % und 5 % pro Jahr fast 13.700 € Jahresgehalt – ein guter Grund, jede Erhöhung zu verhandeln, nicht nur das Einstiegsgehalt.

So fragen Sie nach mehr Gehalt

  1. Den Zeitpunkt wählen. Vor der Budgetplanung, nach einem klaren Erfolg oder im Jahresgespräch – nicht mitten in einer Krise.
  2. Ihre Zahl kennen. Recherchieren Sie, was Ihr Beruf in Ihrer Region verdient, etwa im Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, und legen Sie Ihr Ziel in Prozent und in Euro fest. In Betrieben mit in der Regel mehr als 200 Beschäftigten beim selben Arbeitgeber können Sie außerdem Auskunft über das Vergleichsentgelt verlangen (§ 12 EntgTranspG).
  3. Mit Ergebnissen argumentieren. Umsatz, Einsparungen, abgeschlossene Projekte, neue Verantwortung. Zahlen überzeugen mehr als Adjektive.
  4. Im Gespräch fragen, dann schriftlich festhalten. Fassen Sie das Ergebnis in einer kurzen E-Mail zusammen; der E-Mail-Generator für die Gehaltsverhandlung liefert Ihnen eine Struktur, die Sie anpassen können.
  5. Einen Plan B haben. Ist das Budget ausgeschöpft, fragen Sie nach einem festen Termin für die nächste Runde, einer Weiterbildung, mehr Urlaub oder Homeoffice-Tagen.

Für einen Plan auf Datenbasis hilft Ihnen Gehaltsverhandlung mit KI von JobsAICopilot, Ihre Argumente mit Ergebnissen und Marktdaten zu belegen und den richtigen Zeitpunkt zu wählen.

Gehaltserhöhung oder Jobwechsel?

Eine Gehaltserhöhung geht von Ihrem jetzigen Gehalt aus; ein neuer Arbeitgeber bewertet die Stelle zum heutigen Marktpreis. Sind Ihre Erhöhungen über mehrere Jahre hinter der Inflation zurückgeblieben oder nennen Stellenanzeigen für Ihren Beruf Gehaltsspannen über Ihrem, schließt ein Wechsel die Lücke oft schneller als jährliche Erhöhungen. Vergleichen Sie Angebote nach Gesamtvergütung und Arbeitszeit und verhandeln Sie das Angebot, bevor Sie zusagen. Wenn Sie suchen möchten, ohne Ihren Job zu vernachlässigen, durchsucht die automatische Jobsuche mit KI täglich Karriereseiten von Unternehmen und bewirbt sich für Sie auf passende Stellen.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zum Gehaltserhöhungsrechner

Formeln, übliche Erhöhungen, Inflation und was eine Erhöhung pro Monat bringt.

Haben Sie noch eine Frage?

Schreiben Sie uns über unsere Kontaktseite.

Wie berechne ich eine Gehaltserhöhung?

Multiplizieren Sie Ihr bisheriges Gehalt mit eins plus dem Prozentsatz als Dezimalzahl. 3 % mehr auf 4.000 € brutto im Monat sind 4.000 € × 1,03 = 4.120 €, also 120 € mehr im Monat und 1.440 € mehr im Jahr. Für einen Stundenlohn gilt dasselbe: 4 % mehr auf 20 € sind 20,80 €. Der Rechner oben zeigt zusätzlich das Plus pro Jahr und pro Stunde.

Wie berechne ich die Gehaltserhöhung in Prozent?

Ziehen Sie das alte vom neuen Gehalt ab, teilen Sie die Differenz durch das alte Gehalt und multiplizieren Sie mit 100. Von 3.800 € auf 4.000 € sind es 200 € ÷ 3.800 € × 100 = 5,26 %. Teilen Sie immer durch das alte Gehalt. Im Rechner wählen Sie dafür „Prozent aus altem und neuem Gehalt“.

Wie viel Gehaltserhöhung ist üblich?

Als Maßstab eignet sich die Lohnentwicklung des Statistischen Bundesamts: Im 2. Quartal 2026 stiegen die Verdienste der Vollzeitkräfte um 3,9 % gegenüber dem Vorjahresquartal, die Nominallöhne insgesamt um 4,1 %. Wer nach Tarif bezahlt wird, bekommt die ausgehandelten Tariferhöhungen. Deutlich mehr gibt es meist mit Beförderung, neuen Aufgaben oder einem Jobwechsel.

Wie viel sind 3 % Gehaltserhöhung?

Bei 4.000 € brutto im Monat sind 3 % genau 120 € mehr, also 4.120 €. Aufs Jahr gerechnet sind das 1.440 € bei 12 Monatsgehältern oder 1.560 €, wenn ein 13. Gehalt mitwächst. Pro Stunde sind es bei 40 Wochenstunden rund 0,69 € mehr. Netto bleibt wegen Steuern und Sozialabgaben weniger übrig.

Wie viel Gehaltserhöhung nach 5 Jahren?

Erhöhungen bauen aufeinander auf. Mit 3 % pro Jahr wächst Ihr Gehalt in fünf Jahren um rund 15,9 % (1,03 hoch 5), aus 48.000 € werden 55.645 €. Mit 2 % pro Jahr sind es 10,4 %, mit 5 % pro Jahr 27,6 %. Ob das reicht, zeigt der Vergleich mit der Inflation und mit dem, was Ihr Beruf heute am Markt verdient.

Gleicht meine Gehaltserhöhung die Inflation aus?

Vergleichen Sie sie mit der aktuellen Inflationsrate. Laut Destatis lag sie im September 2026 nach vorläufigen Zahlen bei 3,3 %. Liegt Ihre Erhöhung darunter, kaufen Sie mit Ihrem Gehalt etwas weniger als vorher. Die reale Erhöhung ist (1 + Erhöhung) ÷ (1 + Inflation) − 1: Eine Erhöhung um 5 % ist bei 3,3 % Inflation real rund 1,65 % wert.

Wird die Gehaltserhöhung brutto oder netto berechnet?

Gehaltserhöhungen werden brutto vereinbart und berechnet – so wie dieser Rechner. Ihr Netto-Plus ist kleiner, denn auf das zusätzliche Gehalt fallen Lohnsteuer, gegebenenfalls Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer sowie Sozialversicherungsbeiträge an. Wegen des progressiven Steuertarifs ist der Abzug auf die Erhöhung oft höher als Ihr durchschnittlicher Abzug.

Wie oft kann ich nach einer Gehaltserhöhung fragen?

Üblich ist einmal im Jahr, etwa im Jahres- oder Mitarbeitergespräch, bevor die Budgets stehen. Früher fragen können Sie, wenn sich Ihre Aufgaben deutlich verändert haben – mehr Verantwortung, ein großer Erfolg, ein Team, das Sie jetzt führen – oder wenn das Marktgehalt für Ihre Stelle spürbar über Ihrem liegt.

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